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Ladebow

Ladebow war ursprünglich ein Gehöft des Klosters Eldena, ging später in den Besitz der Universität Greifswald über und wurde an Bauern verpachtet. In den 20er Jahren hat man auf dem Gelände des Gutes Ladebow einen Flugplatz errichtet. Zunächst nur industriell genutzt, wurde er in den 30er Jahren für die Wehrmacht ausgebaut. 1936-1938 begann der Wohnungsbau für das flugtechnische Personal und Ladebow wurde zusammen mit Wieck und Eldena in das Stadtgebiet Greifswald eingemeindet. Nach Ende des zweiten Weltkrieges wurde der Flugplatz Ladebow demontiert und gesprengt. Auf dem Gelände wurden viele Kleingärten angelegt, die Gebäude für kommunale und gemeinnützige Zwecke umfunktioniert. Noch heute steht das Ensemble der erhaltenen Häuser unter Denkmalschutz. Der grüne Gürtel, der Ladebow umgibt sowie die Nähe zum Wasser machen das Wohnen hier so beliebt.